Pike Place Market – Herz & Seele von Seattle

9. November 2019

(Werbung / unbeauftragt)
Seattle gehört möglicherweise nicht unbedingt zu den Reisezielen, die bei Amerikaurlaubern ganz oben auf der Reiseliste stehen. Alleine die Lage im äußersten Nordwesten unweit Kanadas lässt schon erahnen, dass es sich nicht wirklich um eine sonnige Gegend handelt. So bietet sich Seattle eigentlich nur wie bei uns als Ziel an, wenn man auf dem Weg zu den wunderschönen Nationalparks des Bundesstaates Washington, dem Mount Rainier und dem Olympic Nationalpark ist.
Dass sich allerdings in Seattle ein kleines Paradies für Foodies befindet, hätten wir uns bei weitem nicht träumen lassen. Leider war unser Aufenthalt nicht lang genug um einen ausführlichen Food Guide zu verfassen, aber wir möchten keinesfalls versäumen, Euch den Pike Place Market vorzustellen.

Pike Place Market

Der seit dem 17. August 1907 existierende und ganzjährig geöffnete Pike Place Market zieht sowohl Einheimische als auch Touristen täglich an. Mittlerweile ist er eines der meistbesuchten Ziele im Bundesstaat Washington mit etwa 200 Geschäften, 120 Marktständen und einer Reihe von netten Restaurants. Der Markt bezeichnet sich selbst inzwischen schon als „The Soul of Seattle“, beziehungsweise ist er unter dem Namen bekannt.

Pike Place Market in Seattle Pike Place Market in Seattle Pike Place Market

Hier wird für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas geboten. Der Markt bietet eine große Auswahl von frischem Fisch, Obst, Gemüse, Käse, Backwaren, etc. Im Umkreis befinden sich etliche Restaurants, Cafés und Geschäfte.

Pike Place Market Pike Place Market in Seattle Pike Place Market

Starbucks Café

Im Jahre 1971 wurde hier auf dem Pike Place Market der erste Starbucks eröffnet. Benannt wurde das Unternehmen übrigens nach dem Steuermann Starbuck aus dem Roman „Moby Dick“.  Am Eingang und Schaufenster ist immer noch das ursprüngliche Starbucks-Logo zu sehen. Abgebildet ist eine barbusige Sirene, die einem nordischen Holzschnitt aus dem 16. Jahrhundert entnommen ist und die Verführungen des Meeres symbolisiert. Für amerikanische Verhältnisse recht freizügig. Der Text „Coffee – Tea – Spices“ erinnert daran, dass Starbucks nicht nur Kaffee im Programm hatte. Im Shop selbst gibt es allerhand Souvenirs zu kaufen und natürlich Kaffee zu verkosten. Für Starbucks-Fans, die sich von den langen Warteschlangen nicht abschrecken lassen, ein Muss, wenn man in Seattle ist.

Starbucks Pike Place Market in Seattle  

Pike Place Fish, Pure Food Fish und City Fish

In erster Linie ist der Pike Place Market ein Fischmarkt. Das riecht und sieht man sofort. Hier werden von verschiedenen Händlern wir Pike Place Fish, Pure Food Fish oder City Fish fangfrischer Fisch und anderes Seafood, wie Krabben, Garnelen, Hummer und Schalentiere angeboten. Eine mittlerweile touristische Attraktion sind die Fischverkäufer von Pike Place Fish geworden, die ihre Fische von Theke zu Theke werfen und ganze Menschenmassen mit ihrer Showeinlage begeistern. Dabei begann das Ganze nur, weil sie einst zu müde waren, um jedesmal den Fisch von der Auslage an den Verpackungstisch zum Kunden zu bringen.

Pike Place Market in Seattle

Lowell’s Restaurant

Wie eingangs schon erwähnt, befinden sich im Umkreis des Pike Place Market zahlreichen Restaurants für jeden Geldbeutel. Natürlich darf der touristische Aspekt hier nicht unterschätzt werden. Ein Restaurant, welches wir aber durchweg empfehlen können, ist das Lowell’s Restaurant. Man sollte sich von dem unteren Bereich nicht abschrecken lassen. Das Restaurant erstreckt sich über drei Etagen. Auf der untersten werden Bestellungen entgegen genommen, die man direkt auch dort essen kann. Dieser Bereich erweckt mehr so den „Fast Food Charakter“ und hätte uns auch beinahe abgeschreckt. Jedoch kann man auch hier einfach nur seine Bestellung aufgeben und bekommt dann sein Essen auf die dritte Etage gebracht, die mehrere Tische mit Blick zu Wasser anbietet. Wir haben hier sehr lecker gegessen und dabei die untergehende Sonne genossen. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass sich auf der zweiten Etage auch noch ein Restaurant-Bereich befindet, der auch Reservierungen vorab entgegennimmt.

Chukar Cherries

Das Familienunternehmen Chukar Cherries aus Prosser, Washington gibt es seit dem Jahre 1988. Es ist inzwischen eine der ersten Adressen für leckere Produkte aus lokal angebauten Kirschen und Beeren aus dem pazifischen Nordwesten. Am bekanntesten sind die Chocolate Cherries. Getrocknete Kirschen in Milch- oder Zartbitterschokolade. Ein Traum. Natürlich haben wir uns damit gleich eingedeckt. Das Firmenlogo zeigt im Übrigen einen Chukar. Der Chukar ist mit einem Steinhuhn verwandt, stammt ursprünglich aus Asien und gedeiht im trockenen Klima des Intermountain West.

The Crumpet Shop

Crumpets kennen wir noch sehr gut aus unserer Zeit in London und lieben sie. Crumpets sind eine muffinähnliche Spezialität aus Hefeteig, die in England gerne zum Nachmittagstee gegessen werden. The Crumpet Shop ist ein Familienunternehmen, das seit 1976 Einheimische und Touristen mit süßen und herzhaften Crumpets begeistert. Uns hat besonders die Kombination mit Ahornsirup und Walnüssen begeistert.

Pike Place Market

Piroshky, Piroshky…

Bei Piroshky, Piroshky… gibt es – wie der Name schon sagt, russisches Gebäck. Piroshky werden vielfältig gefüllt und können herzhaft oder süß sein. Jeder macht sie ein wenig anders und bei Piroshky, Piroshky… werden traditionelle Rezepte mit Füllungen kombiniert, die typisch für den amerikanischen Nordwesten sind, beispielsweise mit geräuchertem Lachs oder frischem Rhabarber oder mit Äpfeln und Zimt. Wer sagt es denn, das Essen baut manchmal großartige Brücken zwischen Kulturen.

Pike Place Market in Seattle  

Rachel

Last but not least sei noch „Rachel“ erwähnt. Das Metallschwein Rachel von der Bildhauerin Georgia Gerber ist seit 1986 sowas wie das inoffizielle Maskottchen des Pike Place Market. Das sage und schreibe 250 Kilogramm schwere bronzefarbene Sparschwein findet man unterhalb der Marktuhr, an der Ecke, an dem sich das „Public Market Center“-Schild befindet. Die Spendenerlöse unterstützen diverse soziale Einrichtungen in der Nachbarschaft.

Pike Place Market in Seattle

Südlich des Pike Place Market geht es mehrere Treppen herunter zur Uferpromenade der Seattle Waterfront mit Seafood-Restaurants, dem Riesenrad und natürlich Souvenirläden. Hier findet sich auch ein Restaurant von “ Ivar’s“, welche die beste Clam Chowder Seattles machen soll. Wir konnten uns selbst davon überzeugen und haben am letzten Abend noch eine leckere Clam Chowder im Brotteig am Wasser genossen.

Ivar's Restaurant

(Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für Seattle, die genannten Orte und die vielen kulinarischen Highlights der Stadt. Alles wurde jedoch selbst finanziert und spiegelt unsere eigene Meinung wieder)

Zuletzt aktualisiert am 11. November 2020 von Christian

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