Food.Blog.Meet 2018 in Hamburg

15. Juli 2018

(Werbung / Bloggerevent) Letztes Wochenende waren wir in Hamburg beim Food.Blog.Meet. Das war vielleicht eine Überraschung, als uns die E-Mail erreichte, dass wir mitmachen dürfen. Normalerweise ist die Losfee nicht wirklich auf unserer Seite. Und da Hamburg für uns nicht gerade um die Ecke ist, haben wir noch einen Tag drangehängt und haben es uns in der der wunderschönen Hansestadt bei schönstem Sommerwetter gut gehen lassen.

Was ist das Food.Blog.Meet?

Das Food.Blog.Meet ist schon mittlerweile eine Institution unter den Food-Bloggern und wird von Theres & Benni von Gernekochen sowie  Sascha & Torsten von  Die Jungs kochen und backen  veranstaltet. Für uns war es das allererste Mal, das wir mit dabei waren. Hier treffen Blogger und Sponsoren aufeinander und können sich austauschen. Es finden Vorträge und Workshops in toller Atmosphäre statt.

Voller Vorfreude am Vorabend angereist, damit wir auch ja pünktlich erscheinen, fanden wir uns um 9.00 Uhr in der Trend Küche & Club, einer ehemals alten Packhalle zwischen dem Hamburger Hafen und dem Alten Fischmarkt ein. Eigentümer der trendigen Szene-Küche ist kein geringerer als Guido Weber, der am Samstag seine großartige Location zur Verfügung gestellt hat. Ich sag‘ Euch hier kann man sich so richtig austoben und hat mal richtig Platz zum Kochen. Toll!

      Food.Blog.Meet Hamburg 2018

Food.Blog.Meet Hamburg      Food.Blog.Meet Hamburg

Nun aber zum eigentlichen Event. Nach kurzer Vorstellung unserer Gastgeber und der Sponsoren des heutigen Tages wurde uns das Programm des Food.Blog.Meet Hamburg präsentiert:

  • Gewürze mit SPICEBAR
  • Kaffee mit Solino
  • Frühstücks-Challenge
  • Wastertasting mit Verband Deutscher Mineralwässer
  • Rapsöltasting mit UFOP
  • Fleischgenuss mit EATVENTURE
  • Kochen mit Guido & Philips 

Ihr seht: volles Programm!

      

Gewürze mit SPICEBAR

Zuerst ging es an die Gewürze.  Die Gewürze, die SPICEBAR vertreibt, sind aus biologischem Anbau. Von kleinen Erzeugern und fair gehandelt. Kai und Patrick kennen viele ihrer Partner persönlich und haben auch die Arbeitsbedingungen vor Ort im Blick. Uns ist zum Beispiel in Erinnerung geblieben, dass die beiden einem Erzeuger eine Kletterausrüstung zur Verfügung gestellt haben, damit man vor Ort auch die hoch wachsendenPflanzen sicher ernten kann.

Wir durften schnuppern und probieren und ich fand es eine großartige Idee, auf nüchternen Magen fermentierten Pfeffer zu probieren. Kann man – muss mann nicht ;-) Gaby testete ebenfalls auf nüchternen Magen Timut Pfeffer – dieser wird in Nepal angebaut, hat ein intensives Aroma von Grapefruit und prickelt auf der Zunge.

Es macht Spaß, mit Menschen zu sprechen, die mit echter Begeisterung von ihren Produkten erzählen und Wissenswertes vermitteln. So lernten wir zum Beispiel, dass Zimtblüten in Gewürzmischungen verwendet werden, um eine unvergleichlich zimtig-süße Note zu zaubern. Anders als Zimtstangen (aus der Rinde des Zimtstrauchs) sind Zimtblüten, was irgendwie dann auch logisch ist, frei von Holzaromen.

Kaffee mit Solino

Oh es gab (endlich) Kaffee und leckere Schnittchen von Kerrygold mit Marmelade und Nussaufstrich von Zentis. Nein, aber nicht irgendein Kaffee.

Solino ist der erste Kaffee, der komplett in Äthiopien hergestellt wird. Somit haben die Kaffeebauern  einen Anteil an der Wertschöpfung. Zudem werden neue Jobs geschaffen, da der Kaffee auch in Äthiopien geröstet und verpackt wird. Der Begriff Kaffee verdankt übrigens seinem Namen der Region Kaffa im Südwesten Äthiopiens, welche das Ursprungsgebiet des Kaffees ist. Es wird ausschliesslich Arabica angebaut, der im Dezember handgepflückt und in der Sonne getrocknet wird. Anschließend wird er nach Addis Abeba gebracht, wo er dann in einer kleinen Rösterei frisch geröstet wird. Dies geschieht in einem traditionellen Trommelröster bei niedriger Temperatur. So können sich die Aromen voll entfalten und das schmeckt man auch – so muss Kaffee schmecken.

                  

Nach den ersten beiden Stationen des Tages und dem ersten „Beschnuppern“ der Teilnehmer ging es mit unserer Frühstücks-Challenge weiter. Es ist so lustig, wenn man nach Monaten / Jahren endlich mal die Personen kennenlernen darf, die hinter den Blogs stehen, denen man schon lange folgt und mit denen man sich regelmäßig austauscht.

Frühstücks-Challenge

Wir haben uns zu Gruppen von jeweils ca. 4 Personen zusammen getan. Aufgabe war es natürlich, ein leckeres Frühstück für alle zu zaubern, sei es süß oder herzhaft.

Wer uns etwas besser kennt, weiß wahrscheinlich jetzt schon, wo wir beide gelandet sind ^^.

Reiben Microplane 

Ich war im kleinen Team „Microplane“. Seit ich mich mal böse verraspelt habe und danach unsere Vierkantreibe in hohem Bogen wegwarf, ist das Thema bei uns sensibel. Aber an einer guten Reibe kommt man nicht wirklich vorbei. Die Reiben von Microplane haben mich völlig mit diesen Geräten versöhnt.

Sie sind ideal, wenn man kleine Mengen von z. B. Orangenzesten, Knoblauch und vieles mehr verarbeiten möchte. Die Reiben haben mich völlig überzeugt. Die kleinen extrem scharfen Klingen schneiden Lebensmittel präzise, ohne diese zu zerreißen oder zu zerdrücken. Dadurch werden Aromen und Geschmack erhalten und sogar intensiviert.

Die Geschichte der Küchenreiben begann eigentlich mit einer Hausfrau aus Ottawa, die einen Orangenkuchen backen wollte und frustriert von ihrer alten Küchenreibe war. Sie nahm sich also kurzerhand eine neue Holzraspel von Microplane, die ihr Mann aus dem Baumarkt mitgebracht hat. Die Orangenschalen wurden so fein und locker, dass Microplane in der Küche einen Siegeszug startete.

Food.Blog.Meet Hamburg      

Unser Team hat ein süßes Frühstück zubereitet, was, nun sagen wir recht spontan, entstanden ist: Ein Crêpe mit einer crema pasticciera.

Wir konnten alle Reiben ausgiebig testen und waren von deren Qualität wirklich überzeugt. Na und lecker war es auch.

      

Fleischgenuss mit EATVENTURE

Gaby hat Fleisch gesehen und war plötzlich weg. Am Stand von Eatventure. So schnell konnte ich überhaupt nicht gucken. Und man schmeckt es wirklich. Wer das Fleisch von Eatventures probiert, ist verloren für das, was man herkömmlich in Supermärkten kaufen kann.

Das von Eatventures verwendete Fleisch stammt von Tieren, die in Deutschland artgerecht gehalten werden. Artgerecht heißt zum Beispiel, dass die Schweine in einem Eichenwald leben. Wenn es Wild gibt, dann stammt es aus einem Jagdgebiet in Mecklenburg-Vorpommern und ist oft selbst geschossen. Das Highlight war aber das Rind, bei dem selbst das Fett im Ribeye zart und köstlich und ganz und gar nicht tranig schmeckt. David erklärte uns, dass man die Ernährung des Tieres im Fettstück schmecke und deswegen mögen viele Leute schlicht die fettigen Stellen nicht, nun ja, jetzt wissen wir, warum.

      

Gaby hat mit ihrem Team unter anderem Tatar aus dem Filetkopf zubereitet, auf einem Spiegel aus Creme fraiche, die mit Wasabi verfeinert wurde. Gewürzt war das Ganze mit Knuspersalz Flammen- Karamell und flüssigem tasmanischen Pfeffer.

      

Das besondere am Rindfleisch ist nicht nur die Herkunft, sondern auch die  Methode des Dry Aging. Eatventures hat das Verfahren „ShioMizu“ entwickelt und schützen lassen. Der Begriff leitet sich von den japanischen Begriffen für Salz und Wasser ab, da das Fleisch mit einer Salzlösung beim Reifeprozess besprüht wird. Wenn es nach uns ginge, ist das der Trend 2019.

Und anderen ging es wohl auch so, da alles, was wir mit David und Greta von Eatventures zubereitet haben, restlos und blitzartig aufgegessen war. 

      

       

Wastertasting mit Verband Deutscher Mineralwässer

Überraschung – kann es sein, dass ein Wasser edle Schokolade anders schmecken lässt als ein anderes? Und dass man Wasser beschreiben kann mit Begriffen wie metallisch, süß oder salzig, weich oder spritzig? Und dass Deutschland über 500 Mineralwasserquellen hat, viel mehr, als unsere Nachbarn? Und dass Wasser aus Norddeutschland weicher ist als Wasser aus Süddeutschland? Wenn man seinen Durst mit Wasser schlecht gelöscht bekommt, wenn Wasser viel Kalzium enthält?

Nun das war in der Tat für mich alles neu, insbesondere weil ich eigentlich so gut wie kein Mineralwasser trinke. Meine Frau ist hier weiderum genau das Gegenteil von mir, denn sie trinkt praktisch ausschliesslich Waser. Aber nun gut. In der Summe passt es dann ja wieder. Wir haben jedenfalls von der Wasser Sommeliere Frau Soledad-Sichert eine Menge gelernt und mit nach Hause genommen.

Rapsöltasting mit UFOP (Verband der deutschen Landwirtschaft)

Ich liebe den Anblick gelber Rapsfelder. Neu war für uns insbesondere, dass Raps nicht in einer Monokultur angebaut werden kann, sondern im Wechsel zu Getreide wächst und mit seinen tiefen Wurzeln für eine bessere Struktur des Bodens sorgt.

Rapsöl benutzen wir ohnehin gerne, wenn wir neutral schmeckendes Öl brauchen, gerade auch beim Backen oder für Salatdressings. Es ist hitzestabil, reich an ungesättigten Fettsäuren und verfügt über ein gutes Verhältnis von Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren.

Probiert haben wir kalt gepresstes Rapsöl, das einen feinen nussigen Geschmack hat. Interessant war, dass es Ölmühlen gibt, die Rapsöl aus geschälten Samen herstellen und dass dieses wiederum sehr mild schmeckt. Auf jeden Fall eine Bereicherung in der Küche.

      

Kochen mit Guido & Philips 

Guido Weber ist Koch für Philips und führte uns den Philips Airfryer vor, den ich ehrlich gesagt schon eine ganze Weile im Blick habe. Ein geniales Gerät, mit dem man nicht nur einfach frittieren kann. Denn Dank einer speziellen Heißluft-Technologie von Philips kann man die Gerichte mit weniger Fett als bei herkömmlichen Fritteusen zubereiten. Durch die besondere Form des Airfryers verteilt sich die heiße Luft besser im Garraum, sodass die Speisen schneller und gleichmäßiger zubereitet werden. Tolle Sache.

       

Gegen 17.00 war leider schon wieder alles vorbei. Wir hatten wirklich einen großartigen Tag. Er war unglaublich inspirierend, vollgepackt mit  großartigen Eindrücken und Ideen. Wir haben viele liebe Bloggerkollegen kennengelernt und freuen uns auf ein Wiedersehen.

Während des ganzen Tages fand übrigens noch eine Instagram Challenge statt, bei der es tolle Preise zu gewinnen gab.

An dieser Stelle nochmal unseren herzlichen Dank an unsere Gastgeber Theres & Benni von Gernekochen sowie  Sascha & Torsten von  Die Jungs kochen und backen. Natürlich auch an Guido Weber, in dessen Trend Küche & Club, wir werkeln durften und an die Sponsoren ohne die wir bestimmt nicht so ein tolles Goodie-Bag geschenkt bekommen hätten.

       

Pssst: Wer jetzt Lust bekommen hat auch mal beim Food.Blog.Meet mitzumachen, der kann sich für das kommende Food.Blog.Meet in Stuttgart am 27.10.2018 bewerben (mailto: teilnahme@foodblogmeet.de). Viel Glück!

Zuletzt aktualisiert am 15. Juli 2018 von Christian

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