Für den Mürbeteig alle Zutaten mit den Knethaken eines Handrührgeräts verrühren und anschließend mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer Scheibe formen und für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Eine Tarteform einfetten und den Backofen vorheizen (180°C Ober-/Unterhitze).
Während der Teig kühlt, die Äpfel schälen und entkernen. In Hälften schneiden und die Außenseite fächerförmig einschneiden, so dass sie gerade noch zusammenhalten. Wichtig ist, dass die Äpfel gleich nach dem Schälen jeweils mit Zitronensaft bestrichen werden, damit sie nicht braun werden.
Den Teig nach der Kühlzeit auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in die Form legen. Den Rand formen und gut andrücken. Die Form für ca. 15 Minuten in den Kühlschrank stellen. Dann den Teig mit einer Gabel einstechen, mit Backpapier auslegen, mit Backbohnen beschweren und 8-10 Minuten im Backofen vorbacken (bei 180 °C Ober-/Unterhitze). Aus dem Ofen nehmen, Backpapier und Backbohnen entfernen und etwas abkühlen lassen. Den vorgebackenen Boden mit den gemahlenen Mandeln bestreuen (unsere Äpfel waren sehr saftig, aber durch das Vorbacken und die Mandeln wurde der Boden nicht matschig).
Die Apfelhälften eng nebeneinander in die Form legen, mit der fächerförmig eingeschnittenen Seite nach oben.
Die Speisestärke zunächst mit ein wenig von der Milch glatt rühren und alle Zutaten für den Guss verquirlen, aber nicht schaumig schlagen, damit der Guss beim Backen nicht zu stark aufsteigt. In die Form gießen.
Die Apfelwähe auf der unteren Schiene bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 30-40 Minuten backen, bis der Guss gestockt ist und in der Mitte noch etwas wackeln. Die Füllung wird beim Abkühlen dann fest.
Mit Puderzucker und Mandelblättchen bestreuen und mit Preiselbeeren garnieren.